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Messeprogramm

 

LESUNGEN AUF DER BUCHMESSE BEROLINA 2016

Kulturhaus Karlshorst

 

FREITAG, 20. Mai 2016

LESESAAL 1

15.00 - 16.00 Uhr
Dr. Michael Schmidt-Neke (Politologe, Albanologe/ DAFG, Kiel)
Literarische Begegnungen mit Albanien in der deutschsprachigen Belletristik des 19. und 20. Jahrhunderts

17.00 - 18.00 Uhr
Andreas Hemming (Politologe, Vorsitzender der DAFG, Halle)
Gerechtigkeit mal anders: Die Aufarbeitung des Kommunismus in den Publikationen albanischer klein und Kleinstverlage

18.00 - 19.00 Uhr
Dr. Olga Kurilo (Historikerin, Universität VIADRINA, Frankfurt/O.)
KULTURLANDSCHAFT SAMLAND
Identitätswandel im nördlichen Ostpreußen/ Kaliningrader Gebiet


LESESAAL 2

16.00 - 16.30 Uhr
LENA PAUL, Berlin
Die Autorin liest aus dem Roman "Nächsten Herbst in Paris".

17.00 - 17.30 Uhr
trafo verlag (Berlin)
Der Berliner Autor Bernd Ulbrich stellt seine drei neuen Romane vor:
"Die Konferenz oder Wie G.O.T.T. erfunden wurde"
"Zwischenspiel mikt dem Tod. Ein Roman über die Liebe"
"Zwei tauschen ihre Schatten im Beisein eines Dritten“

17.30 - 18.00 Uhr
JENS DRÄGER, Berlin
Der Autor liest aus seiner autobiographischen Erzählung, die in den 1980er Jahren in der DDR spielt und bei der die STASI ein wesentliches Element der Darstellung ist.

18.00 - 18.30 Uhr/ OEZ BERLIN-VERLAG
Der Autor Martin Brama liest aus seinem autobiographischen Buch: Mein Deckname war „Schuft“
Zuchthaus und Stasi-Anwerbung überstanden im christlichen Glauben

Martin Brama (Jg. 1943) verlebte seine Kindheit im Ostteil Berlins und war in den 1960er Jahren Theologiestudent.
Er wurde als 25-jähriger von der Staatssicherheit aufgrund einer Flugblattaktion und einer 7 Jahre zurückliegenden Korrespondenz mit einem weißrussischen Jugendlichen wegen "staatsfeindlicher Hetze und Propaganda" gegen die DDR, sowie sogenannter "subversiver Diversion" zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Er wurde nach 16 Monaten von Westdeutschland freigekauft, blieb aber trotzdem in der DDR. Sein christlicher Glaube und liebende Beistand seiner Familie bewahrten ihn - so der Autor - vor psychischen Folgeschäden.
Brama wurde später als leitender Mitarbeiter in der Behindertenarbeit von der Staatssicherheit intensiv umworben. Die dafür von der Stasi bewilligten Westreisen – obwohl von allen anderen staatlichen Stellen stets verweigert – nahm er an, sträubte sich aber freundlich und vehement immer wieder gegen Anwerbungsversuche.
Diese gefährliche Gratwanderung, seine Erlebnisse als politischer Häftling im Zuchthaus Cottbus, sowie sein alltäglicher mutiger Kampf gegen die unmenschliche SED-Diktatur schildert er in seiner Autobiographie.


SAMSTAG, 21. Mai 2016

LESESAAL 1

14.00 - 15.00 Uhr
ANTHEA VERLAG (Berlin)
Der Autor Dr. Gerhard Barkleit (Dresden) stellt sein Buch "Das nördliche Ostpreußen heute.
Eine Region im Fokus der Söhne und Töchter"

Zum Buch
Das Tagebuch eines kranken 56-jährigen Volkssturmmannes über seine Flucht von Pillau nach Sachsen und die Erinnerungen eines sowjetischen Parteifunktionärs über die Vertreibung der letzten Deutschen führen den Leser in eine Zeit des Leidens und der Grausamkeiten zurück - zwei authentische Zeugnisse für die Angst und Verzweiflung der Fliehenden sowie den mitunter am Barbarei grenzenden Umgang der Sieger mit ihrer Beute.
Die mühsame Suche der Kaliningrader nach einer eigenen Identität in den bewegten Zeiten des wirtschaftlichen Niedergangs nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und eines langsam in Gang kommenden Aufschwungs zieht sich wie ein roter Faden durch die Berichte und Reflexionen über die Reisen zwischen 1999 und 2012.
Zeitzeugen beschreiben Leid und Strapazen von Flucht und Vertreibung sowie den Schmerz über den Verlust ihrer Heimat. Dieses Buch ist ein Versuch, die historischen Trias "Flucht, Vertreibung, Neubesiedlung" durch das gemeinsame Zukunft erst ermöglichende Element der Versöhnung nicht nur zu ergänzen, sondern auch zu überwinden. Eingebunden werden die Erlebnisse, Beobachtungen und Reflexionen des Autors bei seinen Reisen zwischen 1999 und 2012. Erzählt wird auch die Neubesiedlung der Region durch Bürger aus den verschiedensten Teilen der Sowjetunion einerseits und die herzliche Begegnung von Vertriebenen bzw. deren Nachkommen mit den Neusiedlern und deren Kindern andererseits. In den Text eingebaute Landkarten und ein Verzeichnis von Ortsnamen sollen dem Leser die Orientierung "in Raum und Zeit" ein wenig erleichtern.

15.00 - 15.30 Uhr
INTERNATIONALE MEDIENHILFE (Berlin)
Die Hermannstädter Zeitung - ein Beispiel deutschsprachiger Publikationen in Rumänien
mit Björn Akstinat (Leiter der Internationalen Medienhilfe).

15.30 - 16.00 Uhr
Weltbuch Verlag (Dresden)
Prof. Eberhard Straub (Berlin) stellt das Sachbuch "Das Drama der Stadt: Die Krise der urbanen Lebensformen" vor.

Zum Buch
Seit dem 11. Jahrhundert war die europäische Stadt Motor der europäischen Geschichte. Sie war das Reich der Vernunft, in dem der Mensch in Abgrenzung zur Natur zur Selbstbestimmung, zur Freiheit finden konnte. Und sie war ein Übungsplatz, Konflikte auszutragen und Geduld im Umgang miteinander zu finden. Vielfalt, Unberechenbarkeit, gesellschaftliche Dynamik schaffen aber auch Unsicherheiten. Zum Lob der Stadt gehörte deshalb stets die Angst vor der Stadt. Der Historiker Eberhard Straub resümiert in seiner Streitschrift die Entwicklung der Stadt und zeigt, wie durch das inzwischen übermächtige Sicherheitsstreben die Freiheit in den Städten eingeschränkt wird und das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit aus dem Gleichgewicht gerät. Und wie schließlich mit der Forderung nach einem städtischen Leben im Einklang mit der Natur sich der Begriff von Urbanität fundamental wandelt. Ist das Ende der europäischen Stadt in Sicht und mit ihm der Untergang freiheitlicher Traditionen?

16.00 - 17.00 Uhr
ACABUS VERLAG (Hamburg)
Jacqueline Roussety
Wenn das der Führer sähe … Von der Hitler-Jugend in Filbingers Fänge. Ein deutsch-schlesisches Kriegsdrama

Zum Inhalt
Jacqueline Roussety lässt in ihrem Roman „Wenn das der Führer sähe …“ das schlesische Mohrau wieder lebendig werden: den Alltag in den 30er Jahren, die schlesischen Bräuche, die Jahreszeiten – und das erste Automobil.
Doch von 1932 bis 1945 halten die nationalsozialistischen Ideologien auch in Schlesien Einzug und beeinflussen besonders die jungen Menschen. Walter Gröger war eines ihrer Opfer; Hans Filbinger, der Mann, der sein Todesurteil vergaß. Doch Walters Schwester vergaß nie …
Schlesien in den 30er Jahren. Walter Gröger und seine Schwester Johanna wachsen behütet in Mohrau auf. Doch nach und nach zerstört der aufkeimende Nationalsozialismus die friedliche Idylle.
Trotzdem zieht Walter Gröger freiwillig in den Krieg: Diese Gier nach Abenteuer, nach Heldentum! Er wird auf die „Scharnhorst“ geschickt – das große deutsche Kriegsschiff. Schnell wird aus dem Jugendtraum ein Albtraum. Am 26. Dezember 1943 wird die „Scharnhorst“ von der britischen Marine versenkt. Die Familie trauert, als überraschenderweise ein Brief von Walter aus dem Wehrmachtsgefängnis eintrifft. Er war nach einer durchzechten Weihnachtsfeier nicht auf sein Schiff zurückgekehrt … Daraufhin wird er wegen Fahnenflucht verhaftet und 1945 erschossen.
Für das Todesurteil mit verantwortlich war Dr. Hans Karl Filbinger, der spätere Ministerpräsident Baden-Württembergs. Die Sätze, mit denen er versuchte, seine Taten zu rechtfertigen, erschüttern noch heute: „Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein.“
Im hohen Alter erzählt Johanna Gröger die Geschichte vom ungerechten Tod ihres Bruders. Die Autorin Jacqueline Roussety war tief berührt von dem Kampf der alten Frau um die Würde ihres Bruders, der in diesem apokalyptischen Krieg einen sinnlosen Tod sterben musste. Ein Schicksal, das viele andere Soldaten, aber auch Männer in Zivil, Frauen und Kinder erlitten.
„Walter Gröger – er stand für mich stellvertretend für 30 000 wegen Desertion verurteilter Wehrmachtsoldaten; davon etwa 20 000 Urteile vollstreckt, verhängt von deutschen Richtern gegen junge Männer, die sich gegen diesen aussichtslosen Krieg entschieden hatten. … Demgegenüber stand ein Mann, der 93 Jahre alt werden durfte, immer gut gelebt hat, in der Politik tätig war – selbst nachdem er hatte zurücktreten müssen. Die Lebensläufe von Walter Gröger (1922–1945) und Dr. Hans Karl Filbinger (1913–2007) konnten nicht unterschiedlicher sein. Ihrer beider Begegnung im März 1945 zog für den einen eine „politische Affäre“ nach sich, für den anderen bedeutete sie den frühen, aus heutiger Sicht ungerechten Tod.“ (Jacqueline Roussety)

17.00 - 18.00 Uhr
OEZ BERLIN -VERLAG
Der Physiker und Historiker Dr. Gerhard Barkleit (Dresden) stellt seinen autobiographischen Band "EinBlick in zwei Welten. Das Ende der DDR als Glücksfall der Geschichte" vor.

Zum Buch
Der vorliegende „EinBlick“ ist die Rückschau eines Wissenschaftlers auf 40 Jahre SED-Diktatur und 25 Jahre deutsche Einheit. In mehreren Einzelveröffentlichungen analysierte der Physiker und Wissenschaftshistoriker bereits das Scheitern der Luftfahrtindustrie, die Probleme der Kernenergie und den immer größer werdenden Rückstand der Mikroelektronik in der DDR. Nach einer Biografie des Ausnahmewissenschaftlers Manfred Baron von Ardenne sowie einer Reminiszenz an seine Heimat Ostpreußen legt Gerhard Barkleit nun seine Abrechnung mit der DDR vor.
Im Wechsel von persönlich gehaltenen und sachbezogenen Kapiteln erscheint der „real existierende Sozialismus“ nicht als „die Hölle“ und das demokratisch verfasste, wieder vereinte Deutschland wird keineswegs zum „Paradies“ erhoben. Eine familiäre Konstellation, in der christliches Bekenntnis des Einen und eine hauptamtliche Tätigkeit im Ministerium für Staatssicherheit eines Anderen Jahrzehnte hindurch auszuhalten waren, stellt eine biografische Besonderheit dar, die nicht in das einfache Schema von „gut“ und „böse“ passt.

18.00 - 19.00 Uhr
Dr. Michael Schmist-Neke (Historiker, Kiel)
Literarische Begegnungen mit Albanien in der deutschsprachigen Belletristik des 18.-19. Jahrhunderts.


LESESAAL 2

12.00 - 12.30 Uhr
Edition Hamouda (Leipzig)
Der Verleger Fayçal Hamouda stellt das neue Networkingprojekt der INDEPENDENT VERLAGE (www.independent-verlage.com) vor!

13.00 - 14.00 Uhr
GRÖSSENWAHN VERLAG (Frankfurt/ M.)
"Unser Verlagsprogramm ist emotional, authentisch und größenwahnsinnig. Wir tanzen und fliegen und lieben. Über die herkömmlichen Grenzen von Sprachen, Kulturen und Genres hinaus. Sind wir etwas schräg?
Kommen wir Ihnen etwas quer vor? Willkommen in Nefelokokkygia."
Verleger Sewastos Sampsounis stellt den Größenwahn Verlag und Neuerscheinungen vor.

14.00 - 15.00 Uhr
Ursula Maria Ewald
Buch: "Abraham Lincoln. Vermächtnisse" - Die erste deutsche Übersetzung! Im Gedenkjahr 2015 ? 150 Jahre nach Abraham Lincolns Tod und dem Ende des Amerika­nischen Bürger­krieges (1861-1865) um die Abschaf­fung der Sklaverei ? bringt Thurneysser die deutsche Erstausga­be in Lizenz von Cumberland House / Sourcebooks, Naperville, Illinois, U.S.A. Histo­risch und literarisch höchst verdienstvoll und eines der bedeutendsten US-amerikanischen Präsi­denten würdig, legt Ursula Maria Ewald (VdÜ; Radeberg) hiermit die erste deutsche Übersetzung des faszinierenden Gor­don-Leid­ner-Werkes vor. Aus dem Inhalt: Biografie / Führungsstil / Ehrlich­keit / Glaube / Das Volk / Güte / Freiheit / Ge­sunder Menschenverstand / Charakter / Demokratie / Beharrlich­keit / Humor / Hoffnung / Gettysburg Ansprache / aus Lincolns Erster Amts-Antrittsrede / aus Lincolns Zweiter Amts-An­trittsrede / Lincolns Erste Thanksgi­ving Day Prokla­mation / aus Lincolns Erster Anspra­che an den Kon­gress / aus der Proklamation zur Sklavenbefreiung / Lincolns Abschiedsrede in Springfield

15.00 - 16.00 Uhr
Hai-tec Verlagsservice (Forst)
Die Autoren Bernd Beyer und Dr. Jutta Reike stellen zwei Bücher vor:
1.) Uuuups! Geschichten zum Schmunzeln, Staunen und Nachdenken

Zum Buch
Sie haben Spaß daran, mitzuerleben, wenn andere Leute mal so richtig "daneben greifen"? Oder wenn sie sich zu Dingen hinreißen lassen,
die sie "normalerweise" nie tun würden? In den Geschichten passieren ganz merkwürdige Dinge, gibt es einen ungeahnten Schluss bei einer
tragischen Episode geht die Sache doch dann doch noch lustig aus ...

2.) Zeit für Wunder

Zum Buch
Tilly auf der Suche nach Beruf und Glück; ein seltsamer Zauberstein und ein altes Märchenbuch, das dabei helfen soll. Sieben Männer,
lüsterne Chefs, trickreiche Personaler; die Tochter, frecher bunter Punk, studentischer Freundeskreis, in der gegenrichtung mit viel Chaos.
Verwirrung und Tempo, Witz und Charme, diabolisch, lyrisch, verrückt und bissig.

16.00 - 16.30 Uhr
Vergangenheitsverlag (Berlin)
Norbert Kaczmarek (Berlin) liest aus seinem Buch "Wie zwei Berlins zusammenwuchsen".

Zum Buch
Revolution ist, wenn die Verwaltung Überstunden macht? Norbert Kaczmarek, ehemaliger Leiter der Abteilung Politische Koordination der Senatskanzlei Berlin, hat den Umbruch von 1989/90 unmittelbar miterlebt - aus einer sehr besonderen Perspektive: In diesen Jahren gingen Berliner und Bürger überall in der DDR auf die Straßen und forderten den Systemwechsel. Doch entgegen aller Vorstellungen von Revolutionen als plötzliche Unfälle der Geschichte zeigt der Autor, dass keine Revolution ohne administrative Begleitung auskommt. Die friedliche Revolution von 1989/90 war eben auch maßgeblich das Werk vieler Beamter in den Bundes- und Landesbehörden. Ohne deren „Amtshilfe“ wäre die Wiedervereinigung – der Traum vieler Demonstranten von 1989 – nicht Wirklichkeit geworden. Norbert Kaczmarek erzählt präzise und zuweilen spitz, als teilnehmender Beobachter, aber auch Mitgestalter, die relevanten Ereignisse vom Herbst 1989 an bis hin zur Vereinigung Ost- und West-Berlins. Dabei ruft er Personen und Fakten in Erinnerung, die bereits vergessen sind. Er klärt Zusammenhänge, die sich ohne die profunde Kenntnis der politischen und administrativen Ereignisse hinter den Bühnen nicht erkennen lassen. Ein aufschlussreiches, gleichsam brillant geschriebenes Buch zur Berliner Landesgeschichte.

16.30 - 17.00
ANTHEA VERLAG (Berlin)
Lesung mit der Autorin Griet Marden aus dem Roman "Fuck off, Gutmensch"

Zum Buch
Ein Gutmensch, eine aus der 1968er-Generation mutierte Spezies, ist einer, der sich an der Realität vorbeiheuchelt, um von einem kritischen Teil der Gesellschaft nicht behelligt zu werden. Zur Rechtfertigung dieser feigen Haltung dient ihm der von ihm erschaffene wohlklingende Begriff „Political Correctness“. In den Wirren einer von Flüchtlingen bestimmten Zeit schleichen sich auch „dunkle Mächte“ mit in die aufgeklärten Gesellschaften Westeuropas ein, die ihre Wurzeln dort schon längst geschlagen haben. Sophie, eine Journalistin, erfährt vom Tod einer ihr bekannten muslimischen Frau. Sie sei aus dem Fenster der elterlichen Wohnung gestürzt, weil sie, wie ihr Bruder behauptet, sich zu weit vorgelehnt habe. Sophie scheint das unglaubwürdig, sie vermutet ein Verbrechen und geht der Sache nach. Dabei stößt sie auf einen Abgrund von Niedertracht und Unmenschlichkeit, die unter der schützenden Hand der Politik als legitime kulturelle Eigenschaft eines muslimisch fundamentalistischen Einwanderertums toleriert wird. Ein tragisches Schicksal der Protagonistin nimmt seinen Lauf …
Griet Marden steht für zwei in Berlin lebende Autoren.

17.00 - 18.00 Uhr
Leonhard-Thurneysser-Verlag (Berlin/ Basel)
Es liest der Autor Günter Fischer: "Adieu schöne Welt"
Das sind die berührenden Überlegungen eines Achtzigjährigen, der sein Leben bis zuletzt selbst bestimmen will ? auch sein Sterben: keineswegs „altersstarrsinnig“ sondern sehr klug und bewusst! Fischer gibt damit der beginnenden gesellschaftlichen Diskussion über selbstbestimmtes Sterben und begleiteten Freitod wichtige Impulse!

18.00 - 19.00 Uhr
GRÖSSENWAHN VERLAG (Frankfurt/ M.)
Lesung und Gespräch mit dem Autor Thomas Pregel (Berlin) zu seinem Buch: Der ertrunkende See

Zum Inhalt
Was ist Heimat und was darf sie kosten? Mit dieser elementaren Frage konfrontiert Thomas Pregel
die Leser in seinem neuen Roman. Seine Geschichte kreist um die Gefahren der Technik, die Auswirkungen
des Fortschritts und der menschlichen Gier, deren Risiken und Nebenwirkungen.

 

LESESAAL 3

15.00 - 15.30 Uhr
Simon Verlag. Grigori Arosef: Unangepasst. 2016
252 Seiten, Hardcover €14. 00
ISBN 978-3-945610-25-1

Ein Leben jenseits der Anpassung durch vorgegebene Regeln und die verschiedensten Möglichkeiten, diesem Leben zu begegnen. Lebenslinien verschlingen und kreuzen sich- sind es wirklich drei Personen oder unterschiedliche Seiten eines Menschen?

15.00 - 15.30 Uhr
trafo verlag (Berlin)
Der Berliner Autor Klaus Kühnel stellt seine Unternehmer- und Familiengeschichte der Familie Pitsch vor: "Die Lebensgeschichte des Carl Friedrich Julius Pintsch".

Zum Buch
Nach Friedrich Julius Pintsch ist Berliner Bezirk Friedrichshain Nähe Frankfurter Tor die" Pintschstraße" benannt.
Der Pionier des Lichts. Vom Klempnergesellen zum Großindustriellen.

16.00 -17.00 Uhr
KULTURHAUPTSTADT 2016 - WROCLAW/ BRESLAU
Ein kulturhistorischer Stadtrundgang mit der Autorin DR. ROSWITHA SCHIEB (Berlin)

18.00 - 19.00 Uhr
OSTEUROPAZENTRUM BERLIN-VERLAG
Von Russland zum Balkan. Vorstellung der Neuerscheinungen im OEZ BERLIN-VERLAG mit dem Verlagsleiter Detlef W. Stein.



SONNTAG, 22. Mai 2016

LESESAAL 1

14.00 - 15.00 Uhr
WEISSENSEE VERLAG (Berlin)
Die Ethnologin Edda Heyken (Berlin) stellt ihren neuen Band "Erinnerung an den Bosnienkrieg. Fluchterfahrungen, Identität und Zugehörigkeit von Bosniern in Berlin" vor.

Zum Buch
Die Erinnerungen an Krieg und Flucht wiegen besonders schwer und verlangen von den Betroffenen im Umgang mit diesen nicht nur Energie, Behutsamkeit und Sensibilität, sie beeinflussen auch ihren Tagesablauf. Teilweise ist die Schwere der Vergangenheit so erdrückend, dass das Individuum ganz davon vereinnahmt wird und von einem normalen Alltag nicht mehr die Rede sein kann. Auf die Frauen und Männer, die vor den Auswirkungen des Bosnienkrieges nach Berlin geflohen sind, trifft diese Beschreibung sehr häufig zu. Bereits während der Desintegrationsprozesse Jugoslawiens
und spätestens seit Ausbruch des Krieges erfolgte eine Umwälzung der sozialen Wirklichkeit, welche die Lebensrealität der Bewohner stark beeinflusste. Durch den langjährigen Aufenthaltstitel als „Geduldeter“ wurde das erfahrene Leid in Deutschland intensiviert und machte es den Betroffenen unmöglich, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Diese Arbeit veranschaulicht die unterschiedlichen Formen der Vergangenheitsannäherung bosnischer Flüchtlinge in Berlin, ihre Beeinflussung durch bestimmte Alltagssituationen sowie ihre Relation zu biografischen Hintergründen, Generation und Geschlecht.

15.00 - 16.00 Uhr
ACABUS VERLAG (Hamburg)
Lesung mit dem Autor Karl Hemeyer
Olympia 1936. Danach kam alles anders

Zum Inhalt
Im August 1946 erreichen die ersten Lebensmittel-Lieferungen amerikanischer Bürger die Bremer Häfen. Doch wie kam es zu dieser bis dahin größten Hilfsaktion der Weltgeschichte? Karl Hemeyer gibt in seinem Roman eine sowohl unterhaltsame wie interessante Antwort. Heimat hin, Heimat her – doch was soll man machen, wenn man daheim nicht mehr gern gesehen ist? Was tut man, wenn man seine Ziele und Vorstellungen in der Heimat nicht realisieren kann? Vor diesen Problemen stehen plötzlich die Brüder David und Harro Stern aus Wesermünde (heute Bremerhaven) nach ihrer Rückkehr von den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Als Journalisten für das Nordsee-Magazin verbrachten sie dort eine aufregende Zeit und schlossen Freundschaft mit dem Stadionsprecher Henri Nannen, der Regisseurin Leni Riefenstahl und dem afroamerikanischen Sprinter Ralf, einem Teamkollegen von Jesse Owens. Eine ereignisreiche Zukunft vor Augen hatten sie sich eigentlich vorgenommen, gemeinsam den vom Vater gegründeten Verlag zu übernehmen und auszubauen. Doch dann kam alles anders … Durch Verfolgung und Flucht, dann durch den Krieg und Gefangenschaft werden die ungleichen Brüder und ihr eigenwilliger Vater jäh auseinander gerissen. Trotz der ständig drohenden, wechselnden Gefahren und damit verbundenen tragischen Schicksalsschlägen, teilweise aber auch freudigen Ereignissen verlieren sie ihr neues Ziel, sich und ihren Vater einmal wiederzusehen, niemals aus den Augen. Vor diesem historischen Hintergrund entfaltet sich die spannende, mitunter abenteuerliche Erzählung über die Brüder Stern, deren Schicksal von Beginn an fesselt, denn dem Autor gelingt es durch seinen kurzweiligen, temporeichen, bildhaften Erzählstil und den Gebrauch von Dialekten den Lesern seine Figuren ganz nahe zu bringen.

17.00 - 17.30
WEISSENSEE VERLAG
ASIEN - AFRIKA - LATEINAMERIKA
Vorstellung von neuen Publikationen des Verlages mi dem Verlagsleiter Detlef W. Stein

18.00 - 18.30 Uhr
Weltbuch Verlag (Dresden)
Die Autorin Patricia Holland-Moritz liest aus ihrem Krimi "Kältetod: Rebekka Schombergs zweiter Fall".

Zum Buch
Rebekka Schombergs guter Freund Freddy verschwindet spurlos. Während die Suche nach ihm auf Hochtouren läuft, wird der Kulturstaatssekretär Berlins erhängt aufgefunden - mit der Droge Crystal Meth im Blut. Bei der Durchsuchung des Hauses stößt Mark Tschirner, Ermittler bei der Berliner Kripo und Rebekkas Geliebter, auf einen Chat des Opfers mit einem jungen Mann. Der Nickname dieses Mannes 'Gayromeo' weist auf einen homosexuellen Drogenkontakt hin und dieser sieht dem verschwundenen Freddy verblüffend ähnlich.


LESESAAL 2

12.00-13.00 Uhr
LENA PAUL (Berlin) liest aus dem Roman "Nächsten Herbst in Paris".

13.00 - 14.00 Uhr
Hai-tec Verlagsservice (Forst)
Die Autoren Bernd Beyer und Dr. Jutta Reike stellen zwei Bücher vor:
1.) Uuuups! Geschichten zum Schmunzeln, Staunen und Nachdenken

Zum Buch
Sie haben Spaß daran, mitzuerleben, wenn andere Leute mal so richtig "daneben greifen"? Oder wenn sie sich zu Dingen hinreißen lassen,
die sie "normalerweise" nie tun würden? In den Geschichten passieren ganz merkwürdige Dinge, gibt es einen ungeahnten Schluss bei einer
tragischen Episode geht die Sache doch dann doch noch lustig aus ...

2.) Zeit für Wunder

Zum Buch
Tilly auf der Suche nach Beruf und Glück; ein seltsamer Zauberstein und ein altes Märchenbuch, das dabei helfen soll. Sieben Männer,
lüsterne Chefs, trickreiche Personaler; die Tochter, frecher bunter Punk, studentischer Freundeskreis, in der gegenrichtung mit viel Chaos.
Verwirrung und Tempo, Witz und Charme, diabolisch, lyrisch, verrückt und bissig.

14.00 - 14.30 Uhr
ANDREBUCH VERLAG (Halblech)
Lesung mit dem Autor Andreas H. Buchwald
"Soldaten unterm Spaten – Ein Abenteuer wider Willen"

Zum Buch
Eine NVA-Schwejkiade besonderer Art, eine hautnahe Zeitreise in die achtziger Jahre und ein Miterleben von 18 Monaten "alternativen Wehrdienst" in der DDR.

14.30 - 15.00 Uhr
Simon Verlag. Joseph Kazickas: Wege der Hoffnung. 2015
233 Seiten, Softcover €22.00
ISBN 978-3-940862-74-7

Angefangen von den Erlebnissen als kleiner Junge in der russisch- kasachischen Steppe bis zu seinem Wirken als Unternehmer in den Vereinigten Staaten von Amerika schildert der Verfasser seine persönlichen Erlebnisse in Litauen, die Flucht vor den Sowjets nach Deutschland und die endgültige Auswanderung in die USA.

15.00 - 16.00
ANTHEA VERLAG (Berlin)
Die Autorin Vera Wendt (Berlin) stellt den Roman "ILONA - Verführt zur Stasi-Agentin in Bonn" vor.

Zum Buch
Voller Hoffnung stürzt sich die 37jährige Ilona in die Beziehung zu Rolf, der wie vom Schicksal gesandt plötzlich in Bonn auftaucht.
Sie hat sich gerade von ihrem langjährigen Freund getrennt. Rolfs Wünsche, ihm Informationen aus dem Ministerium, in dem sie arbeitet, zukommen zu lassen, erfüllt sie ohne nachzudenken.
Nach einer intensiven Phase sehen sie sich immer seltener und die Beschaffung von Dokumenten wird wichtiger. Immer wenn Ilona ihre Einsamkeit nicht mehr aushält oder ihre Nerven protestieren und sie aussteigen will, gibt es wieder einen Liebesbeweis von Rolf.
Durch die Enttarnung eines Stasi-Netzwerks werden alle ihre Illusionen zerstört und sie muss erkennen, dass sie nur benutzt und von Anfang an betrogen wurde. Wird sie nach Zusammenbruch und Gefängnisaufenthalt zurück ins Leben finden?

16.00 -17.00 Uhr
Brigitte Fretwurst + Fritz Kleinhempel
Das Buch: "Gefesselt"
Die originalen "Siamesischen Zwillinge" im großen historisch-biografischen Schicksalsroman - nach der authentischen Doppelbiografie der ihrerzeit weltberühmten "Siamese Twins" Chang & Eng Bunker (1811-1874) - von der Rehabilitations-Pädagogin, Schriftstellerin und feinfühlig-kritischen Menschenfreundin Brigitte Fretwurst spannend erzählt.
Im Buch zum Buch: Historische, medizinische und editorische Hintergründe. Die Siamesischen Zwillinge. Vortrag gehalten vor der Berliner Medicinischen Gesellschaft am 14. März 1870 von Rud. Virchow. (Nach dem Original von 1870 mit 9 Anhängen neu herausgegeben v. Dr. Friedrich Kleinhempel)

17.00 - 17.30 Uhr
ANDREBUCH VERLAG

Lesung mit dem Autor Eberhard Figlarek.
Märchenhafte Impressionen – 13 Balladen frei nach den Brüdern Grimm

Zum Inhalt:
Dreizehn bekannte Märchen der Brüder Grimm in die Form spritziger Balladen gefasst.

17.30 - 18.00 Uhr
Leonhard-Thurneysser-Verlag (Berlin/ Basel)
Der Autor Dr. Günter Fischer stellt sein Buch "Adieu, schöne Welt!" vor.

Zum Buch
Das sind die berührenden Überlegungen eines Achtzigjährigen, der sein Leben bis zuletzt selbst bestimmen will - auch sein Sterben.
Keineswegs "altersstarrsinnig", sondern klug und bewußt. Fischer gibt damit der beginneden gesellschaftlichen Diskussion über
selbstbestimmtes Sterben und begleiteten Freitod wichtige Impulse!

18.00 - 18.30
Simon Verlag. Nataly von Eschstruth: Polnisch Blut (1894) kommentierte Neuausgabe 2015
334 Seiten, softcover €18.00
ISBN 978-3-940862-72-3

Die Autorin zeigt am Beispiel der der damaligen Großherzogin den wahren Adel der Gesinnung im Gegensatz zum Adel, der sich nur auf Titel, Einfluss und Geld beruft. Mit Kommentaren von heutigen Zeitzeugen zur deutsch-polnischen Nachbarschaft.

18.30 - 19.00
Simon Verlag. Rosmarie Grabitz: Briefe aus einer schweren Zeit (1939-1949) Gesammelt und übertragen Hans Weiss im Jahre 1970.
2008. 205 Seiten, softcover €27.00
ISBN 978-3-940862-01-3

Die Umsiedlung der Deutschen aus Estland in den damaligen Warthegau im Jahre 1939 bis zur Flucht 1945nach Berlin-Schöneiche und der erneuen Flucht 1949 in den Westen spiegeln sich in den Briefen einer Familie.

 

 

LESESAAL 3

14.00 - 14.30 Uhr
trafo verlag (Berlin)
Die Berliner Autorin Bärbel Banse (Pädagogin) stellt ihr Buch „Liebe zum Kind allein reicht nicht! Ein Plädoyer für Elternschaft“

Zum Buch
leidenschaftliches Plädoyer für mehr Elternschaft für junge Familien
mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren vor. Ein Sachbuch und Ratgeber mit konkreten Beispielen und Empfehlungen

17.00 - 17.30 Uhr
trafo verlag (Berlin)
Die Berliner Uta Heine stellt ihr Sachbuch zum 333. Geburtstag der Köpenicker Stadt-Apotheke im Juli 2016 vor, einer der ältesten noch existierenden Apotheken der Stadt Berlin vor: „Zur Geschichte Köpenicks und seiner ersten Apotheke bis zur Gegenwart. Als kurfürstlich privilegierten Stadt-Apotheke 1683 gegründet“

 


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